… und ich fand es:
timms - Tübinger Internet Multimedia Server
Seit JAHREN warte ich darauf. Vorlesungen im Internet angucken. Ich weiß nicht wieso es so lange gedauert hat. Trotz des Siegeszuges von Youtube. Auf jeden Fall fand ich schon seit Jahren, dass die Idee doch eigentlich absolut naheliegt Vorlesungen mitzufilmen und dann ins Internet zu stellen. So kann sich jeder Student einfach verpasste Vorlesungen anhören bzw. schwierigen Stoff viel leichter erarbeiten als durch trockene Bücher. Aber die Benutzung neuer Medien zum leichteren Lernen scheint der verbreiteten Meinung an den meisten Universitäten zu widersprechen, die besagt, dass Wissen durch harte Arbeit erzeugt werden sollte. Dazu gehört natürlich nicht nur das Vorbestellen, Warten und Abholen von Büchern, sondern auch das regelmäßige in die Vorlesungen Setzen und mitschreiben. “Durch die Hand in den Kopf”. Dass freies Lernen, wann und wo und wie es einem selber am besten passt, eine Alternative darstellen könnte, die möglicherweise effizienter sein könnte, scheint einfach ein zu abwegiger Gedanke zu sein…
Besonders an Hobby-Elite-Unis wie Heidelberg scheint mir manchmal die Idee verbreitet zu sein, dass man Stoff besser lernt, wenn man ihn live von Wissenschaftsikonen, deren Glanz anscheinend abfärben soll und die sich leider zu selten als Didaktikgötter entpuppen, abschreibt. Selbst das Herausgeben von frei zugänglichen, oder von mir aus auch durch Passwörter geschützten, Internetskripten scheint ein Problem zu sein, da diese Methode nach 1921 entwickelt wurde.
Und selbst die sonst so technikaffinen Münchener haben sowas cooles wie den Tübinger Videoserver nicht (zumindest seinerzeit noch nicht…).
Naja, darauf, dass zukünftige Generationen leichter lernen mögen…
August 10, 2007 um 9:18 Uhr vormittags
[...] xanderharris welcomes this initiative as future-oriented model for further universities. In his opinion such technology meets demand for an individual environment suitable for student to learn. [...]